NIS‑2 und Drucker: Warum Netzwerkdrucker jetzt Teil Ihrer IT‑Sicherheitsstrategie sind

Die neue NIS‑2‑Richtlinie bedeutet für Unternehmen in Deutschland eine deutliche Verschärfung der IT‑Sicherheitsanforderungen. Besonders betroffen sind alle vernetzten Geräte – darunter auch Drucker und Multifunktionssysteme, die lange Zeit als unkritisch galten.

Mit der nationalen Umsetzung der Richtlinie steigen die Erwartungen an ein ganzheitliches Sicherheitskonzept – und Drucker geraten dabei zunehmend in den Fokus.

Warum Drucker unter NIS‑2 sicherheitsrelevant sind

1. Drucker sind vollwertige Netzwerkgeräte

Moderne Drucker verfügen über eigene Betriebssysteme, Netzwerkprotokolle und Schnittstellen.
Veraltete Firmware oder offene Ports können Angreifern als Einstiegspunkt ins Unternehmensnetz dienen.

2. Vertrauliche Daten laufen über Drucksysteme

Ob Personalakten, Vertragsunterlagen oder Kundendaten: Drucker verarbeiten sensible Informationen, die nach NIS‑2 mit Maßnahmen „nach Stand der Technik“ geschützt werden müssen.

3. Ungepatchte Firmware = reales Risiko

Veraltete oder manipulierte Drucker‑Firmware kann es Angreifern ermöglichen, sich lateral im Netzwerk auszubreiten – oft unentdeckt und mit hohem Schadenspotenzial.

Was Unternehmen jetzt konkret tun müssen

1. Risikoanalyse aller vernetzten Geräte

NIS‑2 fordert ein vollständiges Risikomanagement – und zwar für sämtliche IT‑Systeme. Dazu gehören ausdrücklich auch Drucker, Scanner und MFP‑Geräte.

2. Sicherheitsstrategie auf Zero Trust ausrichten

Die früher übliche Idee eines „abgeschotteten Netzwerkes“ ist nicht mehr ausreichend.
Unternehmen müssen auf Zero Trust setzen: sichere Hardware, sichere Software, klare Identitäten und konsequente Zugriffsbegrenzung.

3. Firmware- und Software‑Updates regelmäßig einspielen

Automatisierte Update‑Prozesse sind essenziell, um Schwachstellen zuverlässig zu schließen.
Insbesondere Drucker müssen mit strukturiertem Patch‑Management abgesichert werden.

4. Sicherheitsmaßnahmen technisch umsetzen

Dazu gehören u. a.:

  • Verschlüsselung von Druckdaten im Netzwerk
  • Segmentierte Netzwerke
  • Sichere Authentifizierung & Rechteverwaltung
  • Protokollierung und Monitoring


5. Lieferkette & Hersteller prüfen

NIS‑2 fordert eine Stärkung der Lieferkettensicherheit.
Druckerhersteller und Dienstleister müssen nachweislich sichere Produkte und Prozesse bieten.

6. Mitarbeitende sensibilisieren

Phishing auf Druckerdisplays, falsches Scanziel, ungesperrte Druckaufträge – Schulung hilft, Risiken deutlich zu reduzieren.

Drucker mieten statt kaufen: Einfach NIS‑2‑konform bleiben

Viele Unternehmen suchen nach einer Lösung, ihre Druckinfrastruktur sicher und zugleich wirtschaftlich zu betreiben.

Die Antwort: Drucker mieten.

Mit einem Miet‑ oder Managed‑Print‑Modell von HEILING & HEILING profitieren Sie von:

  • Automatischem Patch‑ und Update‑Management
  • NIS‑2‑konformer Grundkonfiguration
  • Kontinuierlichem Monitoring Ihrer Geräte
  • Schneller Reaktion bei sicherheitsrelevanten Vorfällen
  • Entlastung der internen IT

So bleibt Ihre Druckumgebung modern, sicher – und jederzeit auditbereit.

Wer fällt unter die NIS‑2‑Richtlinie?

Betroffen sind:

  • Unternehmen aus kritischen und wichtigen Sektoren (Energie, Gesundheit, Verkehr, digitale Infrastruktur u. v. m.)
  • Digitale Dienstleister wie Cloud‑ oder Hosting‑Anbieter
  • Unternehmen mit mindestens 50 Mitarbeitenden und mindestens 10 Mio. EUR Jahresumsatz, sofern sie in einem der 18 NIS‑2‑Sektoren tätig sind

Damit betrifft NIS‑2 weit mehr Unternehmen als frühere Regelungen – besonders im Mittelstand.

Fazit: Drucker sind jetzt Teil Ihrer Cybersecurity

Die NIS‑2‑Richtlinie macht klar: Drucker gehören zu den sicherheitsrelevanten Geräten in Ihrem Unternehmen. Wer sie nicht schützt, riskiert sowohl Cyberangriffe als auch erhebliche Bußgelder.

Setzen Sie deshalb auf sichere, moderne und NIS‑2‑konforme Druckerlösungen.
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Lassen Sie sich jetzt unverbindlich beraten.

Telefon: 040 / 5247658-0
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